Archive for Oktober, 2009

Quellennotiz: die Päpstin

Posted in Kunst und Kultur on Oktober 24th, 2009 by xipulli

Zur Päpstin Johanna steht in der Wikipedia ein ganz guter Artikel. Er speist sich hauptsächlich aus dem Werk Ignaz von Döllingers: Die Papst-Fabeln des Mittelalters. An dieser Stelle verlinkt, weil amüsant zu lesen.

Wikipedia sperrt sich selbst

Posted in Politik und Gesellschaft on Oktober 20th, 2009 by xipulli

Nun hat die FDP im Zuge der Koalitionsverhandlungen offenbar einen Aufschub (Achtung: Aufschub!) der Onlinesperren sowie eine Einschränkung der Nutzung der Vorratsdatenspeicherung erreicht (wie das in der praktischen Umsetzung aussehen wird wird das kommende Jahr zeigen), da schießt die Wikipedia quer und zensiert sich in hervorragender Paragraphenreiterei selbst:

Der Artikeleintrag zu MOGIS (Mißbrauchsopfer gegen Internetsperren) ist zum 15.10 nach langer Diskussion gelöscht worden. Warum? Weil offenbar die Eintragung des Vereins noch nicht vollständig abgeschlossen ist, er außerdem nur kürzlich zum Thema STOP in Erscheinung getreten ist und der Verein seine Mitgliedszahlen nicht veröffentlicht (macht der CCC auch nicht…). Er sei zudem für das aktuelle politische Geschehen nicht relevant. Interessanterweise hat man offenbar auch gleich angrenzende Artikel (Zensursula) geändert, in denen nun statt vom Verein von Mißbrauchsopfern die Rede ist (Stand: 20.10. //17.20 …Artikel unter ständiger Änderung).
Eine schöne Zusammenfassung hierzu findet man (wenn man nicht direkt bei Fefe klickt) in der Telepolis. Prompte Antwort aus der Blogosphäre: Keine Spenden mehr an Wikipedia, wenn diese doch nur dazu genutzt werden, das geltungssüchtige Admins Artikel löschen, die nicht nach ihrem Gustus sind.

In diesem Sinne suche man sich besser keine Themen des aktuellen Tagessgeschehens sondern weiche auf exotische Fächer aus, wenn man Autor in WP sein will…

WP-Artikelerstellung

IBM macht deep sequencing?

Posted in Bio und Tech on Oktober 15th, 2009 by xipulli

Huch, über was man alles stolpert. Und noch nicht mal schlecht gedacht, vorhandene Technik (Herstellung von Mikroprozessoren) mit neuen Anwendungen zu kombinieren.

Der Artikel zur Methode.

update (24.10)

wired schreibt zum Nachweis und zur Technik (mit schematischem Bild):

“This metal-dielectric structure holds the nanopore. A modulated electric field between the metal layers traps the DNA in the nanopore. Since the molecule is easily ionized, voltage drops across the nanopore help “pull” the DNA through. By cyclically turning on and off these gate voltages, scientists can move the DNA through the pore at a rate of one nucleotide per voltage cycle –- a rate the researchers believe would make the DNA readable. IBM hasn’t specified how fast a strand of DNA can be read, though researchers say a fully functional device could sequence the entire genome in “hours.”

Ultimately, several such nanopores can run parallel on a chip to create a complete genomic analyzer.

Though researchers have figured out the basics, it could still take up to three years to get a working prototype. The challenge now is to slow and control the motion of the DNA through the hole so the reader can accurately decode what is in the DNA.

They also need to determine exactly how the DNA will be decoded when it passes through the nanopore. It’s an area of “intense research” within and outside of IBM, says Stolovitzky. One way to do it would be to measure the electrical properties of the different DNA bases such as capacitance and conductivity.”

Internetsperren neues

Posted in Notizen on Oktober 11th, 2009 by xipulli

denn: die EU hat wohl zugestimmt

Beispiele von Abwehrstrategien

Posted in Bio und Tech on Oktober 11th, 2009 by xipulli

und der dazugehörende Berkeley-Artikel. Beides schon ein bischen älter, bereits aus dem Jahr 2006.

Motten, die Fledermäuse durch Interferenz des Ultraschallsignals so verwirren können, dass sie ihr Ziel nicht mehr finden.

Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:
Creative Commons License
This work is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial 2.0 License.