Artikel um die Präsidentenwahl

Wulff ist ins Amt gestolpert, wie die Zeit zusammenfasst. Ein ungeliebter Kandidat, der erst im dritten Wahlgang (dann doch) mit absoluter Mehrheit gewählt wurde. Die Linke hat bestätigt, dass sie nicht regierungsfähig ist, sondern schmollend das Feld verläßt, wenn es zu verlieren droht. Nur weil klar ist, dass der eigene Kandidat keine Mehrheit hat…dann hätten sie auch die Kandidatur aufrecht erhalten lassen und ihre Stimmen dorthin geben können. Nicht, dass es (in nackten Zahlen) etwas gebracht hätte, jedoch wäre dann nicht zusätzlich der Eindruck am Verrat der eigenen Kandidatin geblieben. Böse gesagt: Da waren die Rechten konsequenter und haben nach der Wahl diese gleich für ungültig erklärt.

Aber was drumherum geschrieben wurde ist nicht minder interessant:

Wir können uns fragen, ob der rhetorisch beachtlich stapfende Gauck am Ende wirklich der bessere Präsident geworden wäre, wenn er doch vieles in seiner Biographie auf eitle Selbstbeweihräucherung unter dem Deckmantel „Freiheit und Gerechtigkeit“ hinweist. Ob Wulff mit seinen evangelikalen Verbindungen nicht auch ein kritisch zu sehen ist, wenn er eine christliche Verbindung vertritt, die offenbar einigermaßen rechte Ansichten vertritt. Und ganz nebenbei dürfen wir uns noch einmal fragen, warum Köhler eigentlich zurückgetreten ist? Hier und hier wird die Meinung vertreten, dass weitgehend andere Gründe im Spiel waren, als diese alberne Afghanistangeschichte.

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