Zweierlei interessantes

Es wortet und leider stellt man immer dabei fest, wie wenig man eigentlich weiß, selbst wenn man sich brüstet ziemlich firm zu sein.
Als Einleitung vielleicht das:

Stephen Fry Kinetic Typography – Language from Matthew Rogers on Vimeo.

Das Englische ist schon was. Eine Freundin beschrieb es so: Alle Sprachen werden einfacher, wenn man sie studiert. Nur das Englische wird komplizierter. Sehr passend dazu dieser Link, der auf den Punkt genau beschreibt, wo das Schwierige im Englischen ist: Wortneuschöpfungen aus der Lameng und eine sagen wir kreativ zu gebrauchende Grammatik, in der vieles, was im deutschen logisch abzuleiten ist im Englischen aus dier Luft zu zu greifen und zu kombinieren ist…man muss es eben lernen, nicht begreifen.

Dagegen kommt einem der heimatliche Metrolekt doch natürlich viel einfacher vor. Schon interessant zu sehen, dass man doch auch hier nach Regeln spricht, auch wenn es der geneigte Trottoirrüpel vielleicht nicht wahrhaben will und sich unglaublich frei vorkommt, wenn er nach dem heimatlichen Kiez spricht. Vielleicht sollte man dazu übergehen, die Besonderheit (und Seltenheit) der eigenen Mundart herauszustellen, wenn man in gesitteteter Gesellschaft wegen seiner ungehobelten Sprache angezählt wird (denn man solle doch Hochdeutsch sprechen). Wer ahnt denn, dass man bewusst Geschichtspflege betreibt? Schon allein, um die Reste des Jiddischen in der metropolen Alltagssprache zu erhalten? Man kann es natürlich auch exzessiver beteiben und es gleich richtig lernen.

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