Radfahren im Winter

Irgendwie ist es lausekalt in der Stadt und Schnee liegt außerdem. Eigentlich Gelegenheit (wenn man kann) zu Hause zu bleiben und zu lesen, was seit Monaten dazu auf einem Stapel liegt. Stattdessen muss man aber trotzdem raus, in überfüllte Bahnen und Busse, denn zum Fahrradfahren liegt einfach zu viel weißes Zeug draußen. Zumal in Berlin grundsätzlich radwege nicht geräumt werden und bereits im Dezember das Streugut alle war. Trotzdem, ein wenig denkt man sich schön wäre es doch, denn die Straßen sind erstaunlich leer (zumindest zu gewissen unchristlichen Zeiten). Bleibt das Problem der Glätte. Wie komme ich also auf dem Alupferdchen durch den Winter, ohne mir alle Knochen zu brechen?  Immerhin, das Netz scheint einige Hinweise zu geben.

Wobei ich mir nicht sicher bin, wie gut das mit den zip-ties funktioniert…wie soll man da bremsen, ohne sich dieselben zu versauen? Ein besseres Manuel scheint es auf der Seite zu geben. Gespikete mäntel sind soweit klar, ich hab mir von einem sagen lassen, dass er seitdem wieder Vertrauen zum befahren von Eisflächen in Berlin (genannt Straßen) hat…nur dumm, dass sich derselbe beim radfahren das Schlüsselbein gebrochen hat, denn auch wenn er nicht schlingert, gibt es immernoch Straßenbahnschienen und verantwortungslose Autofahrer mit Sommerreifen.

Vielleicht vieleicht…mal sehen. Als Brillenträger kommt ja auch noch dazu, sich möglichst dick einzupacken (auch gesichtswärts), ohne dass die Gläser ständig bechlagen sind…die letzte Aktion dieser Art endete eher unangenehm an einem Poller neben dem Radweg, der irgendwie stärker war, als mein Knie…also wer weiß, ob ich hier noch Radfahre.

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