Heute schreibe ich eine Bewerbung

Das war der Plan, dazu habe ich mich an den Schreibtisch gesetzt. Keine 5 min später… und ich sitze wieder von Youtube und lasse mich berieseln. Zum Glück bin ich auf dieses Video gestoßen:

Lassen wir mal den Werbeteil und die Tatsache weg, dass der Vortrag unglaublich agressiv vermittelt (sagte ich nicht, wir lassen den Werbeteil weg…also nochmal auf Anfang), ganz davon abgesehen, das sich Mel Robbins wie eine Nanny für Erwachsene zeigt, steckt hier doch einiges darin, was nicht nur so auf theoretischer Basis interessant ist, sondern mich immerhin wieder zum Schreiben eines kurzen Eintrags brachte.

In aller Kürze ist es das:
1. Fang an.
Was Du nicht innerhalb von 5 Sekunden tust, tust Du nicht. Das kann natürlich auch von Vorteil sein, wenn man sich dazu bringen möchte, eben genau eine Handlung zu lassen (zum Beispiel Youtube zu klicken anstatt nach den Informationen zu suchen, die man eigentlich benötigt). Generell geht es aber hier eher darum, Aktionismus zu zeigen und das zu tun, was man sonst wieder aufschieben würde. Anfangen ist der Schlüssel überhaupt dazu, etwas gebacken zu bekommen.
2. Was Du wirklich willst, weißt Du.
Denkst Du zu sehr nach, kommen die Zweifel, das Umfeld, der ganze politische Rattenschwanz.
3. Getting what you want is simple, but not necessarily easy.
Dinge, die ich auf Deutsch nicht schreiben will, weil es im Deutschen nicht so griffig ist.
4. Du bekommst, was Du willst.
Gibst Du Dich zufrieden (I am fine), bekommst Du auch nur mittelmäßiges.

Das Ende vom Lied: Dieser Blogartikel.

Sag mal…irgendwie schreibst Du wie

Man hat mir diesen link zu dieser Seite zugespielt und natürlich konnte ich nicht umhin, sie mal auszuprobieren. É voilà:

I write like
Edgar Allan Poe

I Write Like by Mémoires, Mac journal software. Analyze your writing!

Sieh mal einer an. Das ist interessant, gilt aber nur testweise für ein paar kurze Sätze, sowie ein bestimmter Teil einer bestimmten Arbeit.

Übersetzen wir dochmal das ganze ins englische, muss man ja sowieso und schauen, was dann dabei entsteht:

I write like
William Gibson

I Write Like by Mémoires, Mac journal software. Analyze your writing!

Beides recht witzig. Aber eigentlich kann ich mir nur erklären,dass die Stilzuordnung im englischen vielleicht etwas mit der Häufung bestimmter Fachtermini zu tun hat. Und ehrlicherweise ist die Seite auch auf englische Texte ausgelegt. Trotzdem fühlt sich der geneigte Autor geehrt, ignoriert seine Zweifel und sitzt fleißig am bald erscheinenden Cyberpunkroman in Balladenform. Titel: The fall of the house of DNAromancer.

update:
Das ganze gibt es als recht müden Abklatsch jetzt auch von der FAZ. Leider fällt ihnen zu wissenschaftlichen Texten nur Freud oder Nietzsche ein.

gern gesehen

Meine alte, mich die letzten 6-8 Jahre treu begleitende Brille hat den Geist aufgegeben. Wer hätte gedacht, dass dafür ein einfaches in die Tasche stecken ausreicht, es endete in einem Bügel weniger und verbogenem Restmaterial. Da das Provisorium genau 2 Tage hielt und eine Reparatur ziemlich unmöglich schien, musste eine musste eine neue Brille her. Eine kleine. Kein leichtes Unterfangen, da der Trend wieder zu größeren Brillen geht glaubt man den Verkäufern. Aber kein unlösbares Problem, wie sich herausstellte: schicke Brille, schicke Firma, jetzt auf meiner Nase.

zu laut

Labore sind toll, wenn man dort ungestört arbeiten kann. Nur leider hat sich die Administration dazu entschlossen, besonders viele Bauarbeiten in diesem Jahr durchzuführen. Nicht nur die Vögel fühlen sich davon genervt und singen noch lauter als ohnehin in der Stadt, es schlägt sich auch sichtlich auf die Arbeit nieder, die man konzentriert erledigen kann. Nicht dass es dazu keine Studien gäbe.