ungesund und lebenstypsich

Nach einer Studie über Arbeitszeiten sollten alle Wissenschaftler früher oder später an burn out eingehen, denn das, was sie so vollmundig über work-life-balance publizieren, halten sie meist selbst nicht ein. Nachzulesen hier und hier.

Außerdem steht im SPON ein überraschend guter Kommentar, warum die Wissenschaftselite (gehen wir mal davon aus, dass Intelligenz zumindest sozial abhängig ausgelebt werden kann und bestimmte Parameter wahrscheinlich vererbbar sind, auch wenn das keiner sagen darf) in deutschland auf lange Sicht aussterben wird: Warum sollten intelligente Frauen hierzulande Kinder bekommen, wenn sie vergleichsweise mit derart miesen Bedingungen zu kämpfen haben? Schlaue Frauen würden nach Norwegen gehen oder zumindest irgendwohin in den Norden. Leider sagt der Artikel nichts darüber aus, dass zum Beispiel Zeitarbeiter in Norwegen auch gern wieder aus dem Land geschmissen werden, wenn sie dann nicht mehr arbeiten können. Aber solange bieten sich hier zumindest ideale Reproduktionsbedingungen. Dabei fallen mir Graphiken mit absurden Fruchtbarkeitsmigrationsrouten ein, die man nachprüfen könnte. Letztlich landen wir wieder bei Sittichen (auch was die Treue und das Paarverhalten dieser niedlichen Zeitgenossen angeht).

Damit lieber zurück ins reale wissenschaftliche Geschehen und weil wir ja in D sind ins Mittelfeld an Überarbeitung.