Berlin: Polizeikongreß und Artenschutz

In Berlin läuft ja gerade der internationale Polizeikongreß und gleich am ersten Tag leisten sich die Veranstalter vor versammelter Presse eine Schote sondergleichen.
Da ist der Innenstaatssekretär Ole Schröder (wisst schon, der mit der Köhler…siehe anderer Artikel) gerade dabei eine Rede zu halten, da wird ein Kongreßteilnehmer des Kongreßes verwiesen. Wie auf Netzpolitik zu lesen ist zahlender IT-Experte aus Berlin, der auf Firmenticket anwesend war. Und warum? Weil er CCC-Mitgleid ist und was die Gerüchteküche (sprich Fefe) sagt, weil jemand behauptet, während des 26C3 das Gebäude verwanzt zu haben. Aaaaaaha. Nun ist es ja so, dass die bereits vorher wussten, wer zum Kongreß kommt, also wieso ergeht jetzt erst das Kongreßverbot, nachdem ein Firmenticket für 895.- gekauft wurde (stimmt tatsächlich, steht so auf den Kongreßsseiten…und ich dachte Biokongreße würden von Halsabschneidern organisiert…) und der Teilnehmer namentlich angemeldet wurde? Vor Wochen? Wir sind gespannt auf das Medienecho, war ja genug Presse im Raum.

update: ist wohl nicht so sehr heiß geredet worden. Die Gerüchteküche spricht von einer Entschuldigung seitens der Veranstalter an das entsprchende CCC-Mitglied, offizielle Bestätigungen kann ich allerdings nicht entdecken. Stattdessen das hier. Da wird das ganze auch noch als Sieg über einen geplantne Lauschangriff dargestellt. How stupid can you get!

Auch schön das hier:

Miljö

Was man nicht so alles im Briefkasten findet…Fragebögen zum Milieuschutz. Weil man als Einwohner inzwischen eine bedrohte Art ist. Stimmt ja auch. Leider ist das weniger steigenden Mieten als dem Zuzug vertrottelter Kleinstädter zu verdanken, die glauben sich in der Großstadt alles leisten zu können. Oder ihr Kleinstadtleben weiterführen zu können. Dass das (neben steigenden Mieten) natürlich vor allem Unwohlsein verbreitet, haben sie leider vergessen zu erfragen. Schade eigentlich, so wird auch eine Abteilung für Stadtentwicklung nicht schlauer.