Tourplanung dank Telephon

Diesmal muss ich doch mal ein Loblied auf das Smartphone singen, dass ich seit einigen Monaten mein eigen nenne. Das Nexus 4 Google phone ist ein wirklich brauchbarer und robuster Begleiter, derzeit bestes Planungsgerät durch Italien und Schottland. Wer hätte das gedacht, die meisten Apps funktionieren tadellos, die Bedienung ist wunderbar intuitiv und leichtgängig. Dabei ist das Telephon leicht und elegant, vielleicht nicht das kleinste, aber sicher auch nicht das voluminöseste auf dem Markt.

Tourplanungen sind dank Googlemaps, offline aber vor allem dank Maps with me kein Problem, in den meisten Unterkünften gibt es ja inzwischen WLAN. Einziges Manko hier: In Italien, wie auch in Schottland gibt es an öffentlichen Orten sehr wohl Internet, dieses ist aber offenbar ausschließlich (soweit getestet) mit simkarten einheimischer Hersteller möglich.

schöne technische Dinge

Da man zur Zeit die meisten Stunden des Tages vor dem Rechner verbringt und Dinge klickt, die nichts mit dem zu tun haben, was man eigentlich macht nur um dem Bildschirmschoner auszuweichen der bedrohlich „Du solltest arbeiten!“ verkündet, findet man mitunter schöne Dinge, die zu kaufen leider ziemlich unmöglich (weil unerschwinglich) ist.
Die Curta ist so ein Ding, eine mechanische Rechenmaschine in Pfeffermühlenform (nur kleiner). hergestellt in zwei Ausführungen (I und II) von 1948 bis 1970 kann man mit ihr die vier Grundrechenarten durchexerzieren und wenn man mag sogar Wurzeln ziehen. Natürlich ist das nichts im Vergleich zu heutigen Taschenrechnern, die bereits Grundschülern in die Hand gedrückt werden, obwohl diese nicht mehr von Wurzeln verstehen, als das selbige wohl zu Bäumen gehören.

Die Curta ist, wie das unten stehende Video und die Bilder in den verlinkten Artikeln zeigen wirklich ein formschönes, handliches, begreifbares (im wahrsten Sinne des Wortes) Gerät, das sich auch heute sicher schnell benutzen läßt, wenn man ein bischen Übung hat. Kein Wunder, dass es eine kleine Fangemeinde gibt, die ihre Curta schätzen und lieben. Nur der Blick in die einschlägigen Häuser im Netz offenbart die Unerschwinglichkeit dieser Sammlerstücke…soviel will man (noch) nicht für nostalgische Technik ausgeben.

*Entwicklungsgeschichte hier.

Biberdamm

Die FAZ schreibt, dass der Ökologe Jean Thie den längsten Biberdamm der Welt gefunden hat. Schick schick denkt man sich, soll man ja auch aus dem All sehen können, schreibt die FAZ. Ähm…ganz davon abgesehen, dass ein 850m langer Biberdamm wirklich beachtlich und mit den hiesigen Dämmen sicher nicht zu vergleichen ist, muss man doch sagen: Nee, kann man nicht sehen. wer es versuchen will: Hier der link zu googleearth. Näheres und wirklich großartige Bilder von der Landschaft  gibt es hier

IBM macht deep sequencing?

Huch, über was man alles stolpert. Und noch nicht mal schlecht gedacht, vorhandene Technik (Herstellung von Mikroprozessoren) mit neuen Anwendungen zu kombinieren.

Der Artikel zur Methode.

update (24.10)

wired schreibt zum Nachweis und zur Technik (mit schematischem Bild):

„This metal-dielectric structure holds the nanopore. A modulated electric field between the metal layers traps the DNA in the nanopore. Since the molecule is easily ionized, voltage drops across the nanopore help “pull” the DNA through. By cyclically turning on and off these gate voltages, scientists can move the DNA through the pore at a rate of one nucleotide per voltage cycle –- a rate the researchers believe would make the DNA readable. IBM hasn’t specified how fast a strand of DNA can be read, though researchers say a fully functional device could sequence the entire genome in “hours.”

Ultimately, several such nanopores can run parallel on a chip to create a complete genomic analyzer.

Though researchers have figured out the basics, it could still take up to three years to get a working prototype. The challenge now is to slow and control the motion of the DNA through the hole so the reader can accurately decode what is in the DNA.

They also need to determine exactly how the DNA will be decoded when it passes through the nanopore. It’s an area of “intense research” within and outside of IBM, says Stolovitzky. One way to do it would be to measure the electrical properties of the different DNA bases such as capacitance and conductivity.“