The likelyness of like

Ich war genervt und kurz davor zu explodieren. Seit fünf Minuten erklärte ein amerikanisches Mädchen einem anderen, wie es (hört, hört!) einen Eierkuchen zubereiten könne, unter Verwendung zweier Eier und einer Banane. Manchmal gibt mir die Schamlosigkeit der Lautstärke zu bedenken, in Touristen davon ausgehen, dass niemand in Berlin ihre Sprache spricht? Nun haben wir aber eine signifikante us-amerikanische Minderheit in den Szenebezirken der Stadt. Dann kommt man in den Genuss von Dialogen, die zum größten Teil aus „like“, „kinda“ und „i mean“ sowie „actually“ und einer Ansammlung marodierender Ausrufe-und Fragezeichen bestehen. Ich hab einige Wochen verstreichen lassen und endlich einmal nachgeschlagen, was es damit auf sich hat. Gestoßen bin ich in der allwissenden Müllhalde Wikipedia auf einen Artikel zum „Valleyspeak“ (in der englischen Variante gibt es auch Verlinkungen zu anderen Slangs).